Sichtbare Anhaltspunkte statt Vermutungen
Bei Kanal-TV wird ein zugänglicher Leitungsabschnitt mit einer Kamera betrachtet. So können beispielsweise Ablagerungen, auffällige Verbindungen oder sichtbare Schäden erkennbar werden. Welche Bereiche einsehbar sind, hängt von Zugang, Verlauf und Verschmutzung ab.
Eine Kamerainspektion kann nach wiederkehrenden Verstopfungen, vor einer geplanten Reparatur oder zur Zustandsbeurteilung sinnvoll sein. Sie ist kein pauschaler Nachweis der Dichtheit einer gesamten Anlage.
Vorbereitung und Untersuchungsumfang
Teilen Sie uns mit, was untersucht werden soll und welche Unterlagen bereits vorliegen. Bei starker Verschmutzung kann eine vorherige Reinigung notwendig sein, damit die Kamera überhaupt verwertbare Bilder liefert.
Wenn Sie Bilder, Aufzeichnungen oder einen bestimmten Befundumfang benötigen, stimmen wir das vor dem Termin ab. Für behördliche oder vertragliche Anforderungen ist wichtig, den konkreten Zweck und die verlangten Unterlagen vorher zu nennen.
Vom Bild zum nächsten Schritt
Wir besprechen die erkennbaren Auffälligkeiten und was sich daraus ableiten lässt. Je nach Befund können Reinigung, Ortung, eine gezielte Prüfung oder eine Reparatur sinnvoll sein. Nicht jeder sichtbare Belag bedeutet automatisch Sanierungsbedarf.
Häufige Fragen
Kann die Kamera jede Leitung vollständig untersuchen? +
Nein. Zugänglichkeit, Leitungsverlauf und Verschmutzung können den einsehbaren Bereich begrenzen.
Ist Kanal-TV eine Dichtheitsprüfung? +
Nein. Eine Sichtprüfung mit der Kamera ersetzt keine gesondert vereinbarte Dichtheitsprüfung.
Muss die Leitung vorher gereinigt werden? +
Bei Verschmutzung kann das notwendig sein. Wir besprechen die Reihenfolge anhand Ihres Anliegens.
Bekomme ich Aufnahmen oder einen Bericht? +
Bitte nennen Sie den gewünschten Dokumentationsumfang bei der Anfrage. Wir stimmen ihn vorab mit Ihnen ab.